Tipps für die private Haushaltsauflösung:
So entrümpeln Sie stressfrei
Eine Trennung, ein Todesfall oder der Umzug ins Pflegeheim: Eine Haushaltsauflösung ist meist mit starken Emotionen verbunden. Finden Sie hier alle Tipps zur privaten Haushaltsauflösung u.a., wie Sie trotz dieser belastenden Situation eine Wohnungsauflösung oder Hausauflösung organisieren und welche Kosten eine Entrümpelung verursacht.
Erst Auflösung, dann Verkauf:
In einer belastenden Situation kann es hilfreich sein, einige Schritte online zu erledigen, um eine emotionale Distanz zum Verkaufsprozess zu schaffen und rationalere Entscheidungen zu treffen.
Inhaltsverzeichnis
Welche Vorbereitungen sind bei einer Haushaltsauflösung zu treffen?

Was ist bei einer Haushaltsauflösung zu beachten? Eine gute Organisation ist bei einer Haushaltsauflösung entscheidend. Bevor Sie damit beginnen, Haus oder Wohnung zu entrümpeln, sollten Sie eine gründliche Bestandsaufnahme machen. Nehmen Sie sich jeden Raum einzeln vor und vergessen Sie auch Speicher und Keller nicht. Um sich vor der Haushaltsauflösung einen Überblick über Hausrat und Wertsachen zu verschaffen, hat sich das Aussortieren nach der Drei-Kisten-Methode bewährt:
In Kiste 1 kommen Dinge, die Sie behalten möchten.
In Kiste 2 kommen Dinge, die Sie verkaufen oder verschenken möchten.
In Kiste 3 kommen Dinge, die in den Müll gehören.
Auch Möbelstücke lassen sich bei einer Hausauflösung in die drei Kategorien einteilen.
Wollen Sie Antiquitäten, Kunstgegenstände oder Porzellan nach einer Haushaltsauflösung zum Verkauf anbieten, kann eine Schätzung durch einen unabhängigen Experten hilfreich sein. Erst wenn Hausrat und Wertsachen Schritt für Schritt sortiert sind, kann die eigentliche Hausauflösung oder Wohnungsauflösung beginnen.
Gut zu wissen: Leere Wohnungen erzielen einen höheren Verkaufspreis. Wer eine Immobilie verkaufen möchte, sollte vor der ersten Wohnungsbesichtigung beziehungsweise Hausbesichtigung komplett entrümpeln.
Was kostet eine Haushaltsauflösung?
Planen Sie für eine Haushaltsauflösung im Durchschnitt 500 Euro pro Zimmer ein
Im Durchschnitt belaufen sich die Kosten für eine professionelle Wohnungs- oder Hausauflösung auf ca. 500 Euro pro Zimmer. Wie viel die Entrümpelung konkret kostet, hängt von Immobiliengröße, Lage und Umfang des Hausrates ab. Da die Preise für eine Haushaltsauflösung stark schwanken, ist es ratsam, nicht sofort das erstbeste Angebot anzunehmen. Es empfiehlt sich, von mindestens drei Anbietern kostenlose Angebote einzuholen und in Ruhe zu entscheiden.
Wer trägt die Kosten einer Wohnungsauflösung?
Die Kosten für eine Wohnungs- oder Hausauflösung trägt immer derjenige, der die Entrümpelungsfirma beauftragt. Das können zum Beispiel der Mieter, der Vermieter oder auch ein Verwandter eines (verstorbenen) Bewohners sein.
Wer zahlt eine Entrümpelung nach einem Todesfall?
Was ist bei der Haushaltsauflösung im Todesfall zu beachten? Verstirbt der alleinige Mieter einer Wohnung oder eines Hauses, geht sein Wohnungsmietvertrag beziehungsweise Hausmietvertrag als Teil der Erbschaft auf seine Erben über. Diese können den Vertrag entweder übernehmen oder kündigen. In beiden Fällen ist es die Pflicht der Erben, den Vermieter innerhalb von vier Wochen über den Tod des Mieters zu informieren. Entscheiden sich die Erben für eine Kündigung und damit verbundene Haushaltsauflösung, tragen sie auch die Kosten der Entrümpelung beziehungsweise Nachlassverwertung.
Hat der Verstorbene keine Erben oder schlagen diese das Erbe aus, ist der Vermieter für die Haushaltsauflösung zuständig und auch zur Übernahme der für die Entrümpelung anfallenden Kosten verpflichtet.

Bis wann muss man die Wohnung eines Verstorbenen räumen?
Bis wann die Haushaltsauflösung im Todesfall erfolgt, entscheiden letztendlich die Erben, die den Mietvertrag des Verstorbenen zu einem bestimmten Stichtag kündigen. Hier gilt die gesetzliche Kündigungsfrist von drei Monaten. In vielen Fällen stimmen Vermieter einer Kündigung im Todesfall auch zu einem früheren Zeitpunkt zu. Die Wohnungsauflösung muss vor Ende der Mietzeit erfolgen, sodass die Wohnung zu deren Übergabe leer ist.
„Hat ein Verstorbener die Wohnung gemeinsam mit seinen Kindern oder seinem Partner bewohnt haben diese nach § 563 BGB die Möglichkeit sich als Mieter in den Mietvertrag eintragen zu lassen und weiterhin in der Wohnung zu leben.“
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Wer führt eine Haushaltsauflösung durch?
Besonders aus emotionalen Gründen, etwa zur Trauerbewältigung im Todesfall, entscheiden sich viele Menschen dafür, eine Immobilie selbst zu entrümpeln. Falls Sie sich dazu entscheiden, Ihre Wohnung oder Ihr Haus selbst zu entrümpeln, sollten Sie sich vorab einige Tipps für eine private Haushaltsauflösung ansehen. Bei kleineren Wohneinheiten und einem überschaubaren Hausrat ist eine Wohnungsauflösung oder Hausauflösung in Eigenregie problemlos möglich. Muss ein großer Haushalt aufgelöst werden, kostet die Entrümpelung jedoch viel Zeit und Kraft. In diesem Fall ist es sinnvoll, einen Profi mit der Wohnungsauflösung zu beauftragen.
Nicht zuletzt spielen natürlich Kostengründe bei der Entscheidung für eine private Entrümpelung eine große Rolle. Doch auch eine Haushaltsauflösung in Eigenregie kostet Geld. Gebühren für Entsorgung und Transport sind bei der Hausauflösung ebenso einzukalkulieren wie die Bezahlung und Verpflegung der bei der Beräumung helfenden Hände.
Tipps private Haushaltsauflösung - folgende Punkte sind bei einer eigenständigen Haushaltsauflösung zu beachten:
Halten Sie Kündigungsfristen ein.
Renovieren Sie, falls nötig.
Melden Sie Strom, Wasser, Telefon- bzw. Internetanschluss etc. fristgerecht ab.
Bestellen Sie einen Container zur Entsorgung.
Organisieren Sie die Abholung des Containers.
Melden Sie Sperrmüll für die fachgerechte Entsorgung an.
Entsorgen Sie Sondermüll ordnungsgemäß.
Wann sollte ich ein Entrümpelungsunternehmen beauftragen?
Wer über wenig Zeit verfügt oder nicht vor Ort wohnt, ist gut beraten, für die Haushaltsauflösung einen Entrümpelungsservice in Anspruch zu nehmen. Mit dem Entrümpelungsservice ist eine fristgerechte und besenreine Übergabe der leergeräumten Immobilie garantiert. Besonders dann, wenn Sie planen Ihre Immobilie nach der Haushaltsauflösung zum Verkauf anzubieten, sollten Sie ein professionelles Entrümpelungsunternehmen in Erwägung ziehen. Denn während Profis durchschnittlich nicht mehr als einen Tag für die Haushaltsauflösung einer 3-Zimmer-Wohnung benötigen, sind Laien meist Wochen mit der Wohnungsauflösung beschäftigt. Was ist bei der Haushaltsauflösung zu beachten? Das Entrümpelungsunternehmen ist ausschließlich für die Abholung und Entsorgung des beweglichen Hausrats zuständig. Etwaige Einbauten in der Wohnung sind gesondert abzubauen.
Ein weiterer Tipp für die Haushaltsauflösung: Bei der Wahl des Entrümpelungsunternehmens empfiehlt es sich, um Angebote wie "Haushaltsauflösung zum Schnäppchenpreis" einen großen Bogen zu machen. Vertrauenswürdige Anbieter vereinbaren mit Ihnen einen Besichtigungstermin und unterbreiten Ihnen danach ein Angebot für die Entrümpelung– teilweise mit Festpreisgarantie.
Ein seriöser Entrümpelungsservice bietet:
Kostenlose Besichtigung
Erstellung eines kostenlosen Angebots für die Entrümpelung
Transparente Preise
Entrümpelungen zum Festpreis
Haftpflichtversicherung
Entsorgungsnachweis
Auf Wunsch Abmeldungen von Strom, Wasser, Telefon etc.
Hinweis:
Sprechen Sie kurz vor der Haushaltsauflösung mit dem Entrümpelungsteam genau ab, welche Dinge entsorgt werden sollen und welche Gegenstände und Möbel in der Wohnung beziehungsweise dem Haus verbleiben müssen, da Sie diese beispielsweise, nachdem Sie den Haushalt auflösen, verkaufen möchten.
Wie lange dauert eine Haushaltsauflösung?
Eine professionelle Auflösung eines 3- bis 5-Zimmer-Haushaltes dauert in der Regel einen Tag. Natürlich kommt es darauf an, wie viel sich in der Wohnung oder dem Haus befindet. Gehen Sie die Haushaltsauflösung selbst an, sollten Sie deutlich mehr Zeit einplanen. Führen Sie diese neben Ihrer beruflichen Tätigkeit durch, sollten durchaus mehrere Tage bis Wochen eingeplant werden.
Was nimmt ein Entrümpler mit?
Das Entrümpelungsunternehmen nimmt sämtliche unbrauchbare und wertlose Gegenstände sowie Sperrmüll mit und entsorgt diese. Was noch gut erhalten und brauchbar ist, kann im Vorfeld gespendet, verschenkt oder verkauft werden.